TU Berlin

Fachgebiet Landschaftsplanung und LandschaftsentwicklungMaster Environmental Planning

Inhalt des Dokuments

zur Navigation

Masterstudiengang Environmental Planning

Allgemeinen Informationen zum Studiengang Environmental Planning finden Sie auf den Internetseiten der Fakultät VI.

Landscape Planning

  • Modul MA UP P1
  • 6 ECTS
  • Wintersemester
  • Integrierte Veranstaltung
  • 2 Modulteile:
    Instrumente der Landschaftsplanung im nationalen und internationalen Kontext
    Konzepte und Rahmenbedingungen der Landschaftsplanung

Die Lehrveranstaltung "Instrumente der Landschaftsplanung im nationalen und internationalen Kontext" behandelt formelle und informelle Instrumente der Landschaftsplanung in Deutschland vor internationalem Hintergrund sowie landschafts- und raumbezogene Planungssysteme aus Europa und Übersee. Behandelt werden u.a. das Verhältnis der Landschaftsplanung zur Strategischen Umweltprüfung bzw. zur Umweltprüfung in der Bauleitplanung sowie die Rolle des Europäischen Raumentwicklungskonzepts (EUREK) sowie der Europäischen Landschaftskonvention des Europarats für eine deutsche und europäische Landschaftspolitik und -planung. Kritisch zu reflektieren sind die Perspektiven der Landschaftsplanung als vorsorgend-agierendes planerisches Instrument sowie Möglichkeiten und Notwendigkeit ihrer Weiterentwicklung im Zusammenhang mit anderen Instrumenten (z.B. Strategische Umweltprüfung, Schutzgebietsausweisungen, FFH, Agenda 21).

In der Lehrveranstaltung "Konzepte und Rahmenbedingungen der Landschaftsplanung" werden erstens wesentliche inhaltliche und methodische Konzepte der Landschaftsplanung thematisiert. Methodisch wird z.B. die Differenzierung der Landschaftsanalyse in Schutzgüter bzw. Landschaftsfunktionen oder die Hierarchie von Leitbildern und Umweltzielen angesprochen. Inhaltliche Konzepte sind beispielsweise „Schutz durch Nutzung“, „Prozessschutz“ oder „Wildnis“. Zweitens werden aktuelle nationale und internationale Entwicklungen innerhalb, aber auch außerhalb der Disziplin thematisiert, die für die Landschaftsplanung von Relevanz sind. Dies könnten etwa neue methodische oder rechtliche Probleme und Entwicklungen sein, ebenso aber auch Fragen der Auswirkungen des demografischen Wandels auf Natur und Landschaft oder die in den USA geführte Diskussion über „urban sprawl“. Die Themen werden jeweils im Rahmen der Lehrveranstaltung festgelegt.

Hier finden Sie den Programmfahrplan.

Nach oben

Mastercolloqium

  • Modul MA UP P5
  • 3 ECTS
  • Wintersemester

Das Mastercolloqium wird zusammen mit den Fachgebieten Landschaftsökonomie (Prof. Dr. V. Hartje), Geoinformation in der Umweltplanung (Prof. Dr. B. Kleinschmit) und Umweltprüfung (Prof. Dr. J. Köppel) angeboten.

Die Studierenden erhalten die Aufgabe, im Laufe des Kolloquiums ein konkretes Thema für ihre Master-Arbeit zu entwickeln, inhaltlich zu gliedern und zur Einhaltung des vorgegebenen zeitlichen Rahmens einen Arbeitsplan zu erstellen. Die Ergebnisse sind im Kolloquium zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.
Die Lehrenden geben fachlichen Input, indem Sie in Anlehnung an die jeweils aktuellen planungspolitischen bzw. fachlichen Fragestellungen und Schwerpunktsetzungen Rahmenthemen vorstellen. Diese kritisch zu diskutierenden Themenkomplexe können von den Studierenden als Anregung zur Entwicklung eines konkreten Themas für die Master-Arbeit aufgegriffen werden, darüber hinaus können sie eigene Themenvorschläge einbringen.

Des Weiteren sind theoretische Einführungen und praktische Übungen zu Methoden der Bearbeitung der Masterarbeit, von der Ideenentwicklung bis zur schriftlichen Ausarbeitung, Präsentation und Publikation, von Bedeutung. Dazu gehören

  • die Anwendung von Kreativitätstechniken
  • vertiefende Hinweise zur Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit
  • die Arbeitsplanung (Analyse der Aufgabenstellung, Aufgabengliederung, Zeitplanung, Nutzen von Synergieeffekten)
  • die Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse
  • die Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse

Nach oben

Landschaftsplanung und Gesellschaft

  • Modul MA UP WP 1.1
  • 6 ECTS
  • Sommersemester
  • Integrierte Veranstaltung
  • 2 Modulteile:
    Gesellschaftliche Aspekte der Landschaftsplanung
    Kulturelle Dimensionen der Landschaftsplanung

Die Lehrveranstaltung "Gesellschaftliche Aspekte der Landschaftsplanung" hat zunächst Planungs-instrumente, Verwaltungsstrukturen und politische Rahmenbedingungen zentraler Adressaten der Landschaftsplanung (Raumordnung, Landwirtschaft, Forstwirtschaft) zum Inhalt. Davon ausgehend wird der Einfluss individuell-psychischer (z.B. Kognition, Komplexitätsreduktion durch Wahrnehmungs-selektion, Grundbedürfnisse), sozialer (z.B. soziale Rollen, Gemeinschaftsgutproblematik), administrativer (z.B. Verwaltungsstrukturen) und politischer Faktoren (z.B. Macht, Einfluss) einschließlich geschlechtsspezifischer Aspekte auf die Praxis der Landschaftsplanung behandelt.

Die Lehrveranstaltung "Kulturelle Dimensionen der Landschaftsplanung" befasst sich mit ethisch-normativen Grundlagen der Landschaftsplanung und Bewertungsfragen sowie mit grundlegenden Begriffen der Disziplin, ihrer Geschichte und insbesondere ihrer begrifflichen Vielfalt und Missver-ständlichkeit. Diese Begriffe sind etwa Landschaft (Kulturlandschaft, Naturlandschaft), Natur, Umwelt, Naturschutz, Umweltschutz, Ökologie – ökologisch – Politische Ökologie, Nachhaltige Entwicklung, aber auch Planung.

Nach oben

Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung

  • Modul MA UP WP 9.5
  • 4 ECTS
  • Wintersemester
  • Vorlesung
  • 2 Modulteile:
    Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung I
    Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung II

Die Vorlesung "Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung" wird gemeinsam mit dem Fachgebiet "Umweltprüfung" (Prof. Dr. Johann Köppel) angeboten.

Die Lehrveranstaltung "Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung I" gilt dem Kennenlernen der Instrumente der flächenhaft-vorsorgenden sowie der vorhabensbezogen-reagierenden Landschaftsplanung. Die Planwerke der Landschaftsplanung erschließen sich anhand von Fallbeispielen. Die Bedeutung der Landschaftsplanung für Naturschutz, Erholungsplanung und Regionalentwicklung stellen ergänzende Aspekte dar. Auf diesem Wege erfolgt auch ein erstes Kennen lernen der einzelnen Komponenten des Planungsprozesses sowie des praktischen Berufsfeldes. Das Spannungsfeld der Landschaftsplanung als staatliche/kommunale Planung einerseits sowie als partizipativer Prozess andererseits wird wahrgenommen.

Die Veranstaltung "Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung II" wird zu einer entsprechenden Vertiefung genutzt; dabei wird auch bereits mehr Gewicht auf die Methodenkompetenz gelegt: Methodenkomponenten werden vorgestellt, ihr Einbau in Verfahrensschritte wird diskutiert, und deren unterschiedliche Gewichtung und Ausgestaltung in ausgewählten Aktionsfeldern wird exemplarisch erörtert.
Im Rahmen des Moduls werden die geschlechterspezifischen Aspekte u.a. bei den Themenfeldern „Schutzgut Mensch“ (wer ist der/die Adressat/in der Planung; welche Gruppen sind betroffen etc.), geschlechterspezifische Ansätze bei der Erholungsplanung (welche geschlechterspezifischen Bedürfnisse sind bei der Planung zu berücksichtigen? wie können diese ermittelt werden?) sowie bei der Gestaltung von Planungsprozessen (durch welche Rahmenbedingungen kann eine aktive Beteiligung beider Geschlechter am Planungsprozess gefördert werden? welche Faktoren wirken sich hemmend aus?) Eingang finden.

Nach oben

Partizipative Umweltprüfung

  • Modul MA UP WP 9.7
  • 3 ECTS
  • Wintersemester
  • Blockveranstaltung

Die Lehrveranstaltung "Partizipative Umweltplanung" erfolgt vor dem Hintergrund der rechtlichen und gesellschaftlichen Erfordernisse zur Öffentlichkeitsbeteiligung an Planungen sowie der Notwendigkeit Akzeptanz für Planungen durch Einbindung der jeweiligen Adressaten zu schaffen. Neben der Diskus- sion dieser Erfordernisse werden behandelt: Grundlagen der Kommunikation, Bürgerbeteiligung – pro und contra, Moderation und Mediation, Beteiligungsverfahren (z.B. Planungszelle, Zukunftswerkstatt) inkl. Kreativitätstechniken, Zielgruppenanalyse, Präsentationstechniken, schriftliche Darstellung sowie Öffentlichkeitsarbeit. Besondere Aufmerksamkeit verdienen hier geschlechterspezifische Aspekte, z.B. hinsichtlich der Frage, wie und unter welchen Rahmenbedingungen welches Geschlecht am besten in Planungsprozesse eingebunden werden kann.

Nach oben

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe