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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Bachelorstudiengang Ökologie und Umweltplanung

Allgemeinen Informationen zum Studiengang Ökologie und Umweltplanung finden Sie auf den Internetseiten der Fakultät VI.

Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung

  • Modul P5
  • 6 ECTS
  • Wintersemester
  • Vorlesung
  • 3 Modulteile:
    Ringvorlesung: Umweltfragen des 21. Jahrhunderts
    Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung I
    Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung II

Die Vorlesung "Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung" wird gemeinsam mit dem Fachgebiet "Umweltprüfung" (Prof. Dr. Johann Köppel) angeboten.

Die Ringvorlesung 'Umweltfragen des 21. Jahrhunderts' behandelt aus der Sicht der verschiedenen Disziplinen der Ökologie und Planung (und ggf. Landschaftsarchitektur) wesentliche Herausforderungen, denen sie sich im 21. Jahrhundert gegenüber sehen und zu deren Bewältigung die Absolventen des Studiengangs einen Beitrag leisten sollen. Beispielhaft zu nennen sind Verstädterung, Bodendegradation, Verlust der biologischen Vielfalt, Klimawandel oder eine nachhaltige Energieversorgung. Damit werden einführend die ‚Themen’ benannt und vermittelt, für die die Instrumente der Landschaftsplanung und Umweltprüfung relevant sind.
Die Lehrveranstaltung "Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung I" gilt dem überblicksartigen Kennenlernen der Instrumente der Landschaftsplanung und Umweltprüfung in ihrer ganzen Breite, einschließlich ihres Bezugs zu Raumplanung, Bauleitplanung und ausgewählten raumrelevanten Fachplanungen. Die Planwerke erschließen sich anhand von Fallbeispielen, wodurch bereits ein erstes Kennenlernen von Methoden und Verfahrensweisen erfolgt, was im Modul „Praxis der Landschaftsplanung und Umweltprüfung“ vertieft wird.
Die Veranstaltung "Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung II" vertieft die Kenntnisse der Instrumente der Umweltprüfung, hinzu erfolgt eine Einordnung der Instrumente in die Felder des Natur- und Umweltschutzes sowie des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung. Die für die Disziplin grundlegenden Begriffe Natur, Umwelt, Landschaft werden vorgestellt und diskutiert.
Im Rahmen des Moduls werden geschlechterspezifische Aspekte u. a. bei den Themenfeldern „Schutzgut Mensch“ sowie bei der Gestaltung von Planungsprozessen Eingang finden.

Hier finden Sie den Programmfahrplan.

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Methodik von Landschaftsplanung und Umweltprüfung

  • Modul P8
  • 2 ECTS
  • Wintersemester
  • Vorlesung

Der Modulteil „Methodik der Landschaftsplanung und Umweltprüfung“ behandelt Methoden, die zur Bewältigung verschiedener Arbeitschritte in Planungs- und Prüfverfahren erforderlich sind (z. B. Bestandserhebung, Bestandsbewertung, Konfliktanalyse, Ziel- und Maßnahmenkonzept, Umsetzung, Akteursbeteiligung, Darstellung der Ergebnisse in Form von Karten). Besonderes Augenmerk wird auch hier auf neue Herausforderungen und deren methodische Bewältigung gelegt (z.B. Betroffenheits- oder Vulnerabilitätsanalysen im Kontext des Klimawandels).

Hier finden Sie den Programmfahrplan.

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Partizipative Umweltplanung

  • Modul WP 10
  • 3 ECTS
  • Wintersemester
  • Blockveranstaltung

Die Lehrveranstaltung "Partizipative Umweltplanung" erfolgt vor dem Hintergrund der rechtlichen und gesellschaftlichen Erfordernisse zur Öffentlichkeitsbeteiligung an Planungen sowie der Notwendigkeit Akzeptanz für Planungen durch Einbindung der jeweiligen Adressaten zu schaffen. Neben der Diskus-sion dieser Erfordernisse werden behandelt: Grundlagen der Kommunikation, Bürgerbeteiligung – pro und contra, Moderation und Mediation, Beteiligungsverfahren (z.B. Planungszelle, Zukunftswerkstatt) inkl. Kreativitätstechniken, Zielgruppenanalyse, Präsentationstechniken, schriftliche Darstellung sowie Öffentlichkeitsarbeit. Besondere Aufmerksamkeit verdienen hier geschlechterspezifische Aspekte, z.B. hinsichtlich der Frage, wie und unter welchen Rahmenbedingungen welches Geschlecht am besten in Planungsprozesse eingebunden werden kann.

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Landschaftsentwicklung

  • Modul WP 14
  • 3 ECTS
  • Sommersemester
  • Integrierte Veranstaltung

Die Integrierte Veranstaltung „Landschaftsentwicklung“ behandelt

  1. die historische Entstehung der Landschaft zu ihrer heutigen Erscheinung im Zusammenspiel natürlicher und anthropogener Faktoren
  2. aktuelle Landnutzungen und gesellschaftliche Entwicklungen als wesentliche Einflussfaktoren auf die derzeitige und künftige Landschaftsentwicklung sowie deren Konsequenzen für Naturhaushalt und Gesellschaft. Zu nennen sind hier beispielsweise Flächeninanspruchnahme für Siedlung und Verkehr, Demografischer Wandel, Klimawandel, Erneuerbare Energien und insbesondere die zunehmende wechselseitige Durchdringung und Abhängigkeit von Stadt und Landschaft,
  3. die politischen, rechtlichen und institutionellen Strukturen maßgeblicher landschaftsprägender Sekto-ren wie Raumordungung, Naturschutz sowie Land-, Forst- und Wasserwirtschaft
  4. in einem ersten Überblick das weite semantische Feld der Begriffe Landschaft, Kulturlandschaft und Naturlandschaft sowie deren Verwendung in der gesellschaftlichen und fachlichen Diskussion.

Übergreifend werden die Möglichkeiten umwelt- und landschaftsplanerischer Instrumente thematisiert, auf die angesprochenen Entwicklungen und Strukturen zu reagieren und die Landschaftsentwicklung aktiv zu beeinflussen.

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Landscape Planning (Landschaftsplanung)

  • Modul WP 36
  • 6 ECTS
  • Wintersemester
  • Integrierte Veranstaltung
  • 2 Modulteile:
    Instrumente der Landschaftsplanung im nationalen und internationalen Kontext
    Konzepte und Rahmenbedingungen der Landschaftsplanung

Die Lehrveranstaltung "Instrumente der Landschaftsplanung im nationalen und internationalen Kontext" behandelt formelle und informelle Instrumente der Landschaftsplanung in Deutschland vor internationalem Hintergrund sowie landschafts- und raumbezogene Planungssysteme aus Europa und Übersee. Behandelt werden u.a. das Verhältnis der Landschaftsplanung zur Strategischen Umweltprüfung bzw. zur Umweltprüfung in der Bauleitplanung sowie die Rolle des Europäischen Raumentwicklungskonzepts (EUREK) sowie der Europäischen Landschaftskonvention des Europarats für eine deutsche und europäische Landschaftspolitik und -planung. Kritisch zu reflektieren sind die Perspektiven der Landschaftsplanung als vorsorgend-agierendes planerisches Instrument sowie Möglichkeiten und Notwendigkeit ihrer Weiterentwicklung im Zusammenhang mit anderen Instrumenten (z.B. Strategische Umweltprüfung, Schutzgebietsausweisungen, FFH, Agenda 21).

In der Lehrveranstaltung "Konzepte und Rahmenbedingungen der Landschaftsplanung" werden erstens wesentliche inhaltliche und methodische Konzepte der Landschaftsplanung thematisiert. Methodisch wird z.B. die Differenzierung der Landschaftsanalyse in Schutzgüter bzw. Landschaftsfunk-tionen oder die Hierarchie von Leitbildern und Umweltzielen angesprochen. Inhaltliche Konzepte sind beispielsweise „Schutz durch Nutzung“, „Prozessschutz“ oder „Wildnis“. Zweitens werden aktuelle nationale und internationale Entwicklungen innerhalb, aber auch außerhalb der Disziplin thematisiert, die für die Landschaftsplanung von Relevanz sind. Dies könnten etwa neue methodische oder recht-liche Probleme und Entwicklungen sein, ebenso aber auch Fragen der Auswirkungen des demografischen Wandels auf Natur und Landschaft oder die in den USA geführte Diskussion über „urban sprawl“. Die Themen werden jeweils im Rahmen der Lehrveranstaltung festgelegt.

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Landschaftsplanung und Gesellschaft

  • Modul WP 40
  • 6 ECTS
  • Sommersemester
  • Integrierte Veranstaltung
  • 2 Modulteile:
    Gesellschaftliche Aspekte der Landschaftsplanung
    Kulturelle Dimensionen der Landschaftsplanung

Die Lehrveranstaltung "Gesellschaftliche Aspekte der Landschaftsplanung" hat zunächst Planungs-instrumente, Verwaltungsstrukturen und politische Rahmenbedingungen zentraler Adressaten der Landschaftsplanung (Raumordnung, Landwirtschaft, Forstwirtschaft) zum Inhalt. Davon ausgehend wird der Einfluss individuell-psychischer (z.B. Kognition, Komplexitätsreduktion durch Wahrnehmungs-selektion, Grundbedürfnisse), sozialer (z.B. soziale Rollen, Gemeinschaftsgutproblematik), administrativer (z.B. Verwaltungsstrukturen) und politischer Faktoren (z.B. Macht, Einfluss) einschließlich geschlechtsspezifischer Aspekte auf die Praxis der Landschaftsplanung behandelt.

Die Lehrveranstaltung "Kulturelle Dimensionen der Landschaftsplanung" befasst sich mit ethisch-normativen Grundlagen der Landschaftsplanung und Bewertungsfragen sowie mit grundlegenden Begriffen der Disziplin, ihrer Geschichte und insbesondere ihrer begrifflichen Vielfalt und Missver-ständlichkeit. Diese Begriffe sind etwa Landschaft (Kulturlandschaft, Naturlandschaft), Natur, Umwelt, Naturschutz, Umweltschutz, Ökologie – ökologisch – Politische Ökologie, Nachhaltige Entwicklung, aber auch Planung.

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