TU Berlin

Fachgebiet Landschaftsplanung und LandschaftsentwicklungBachelor Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung (auslaufend)

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Bachelorstudiengang Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung (auslaufend)

Allgemeinen Informationen zum Studiengang Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur finden Sie auf den Internetseiten der Fakultät VI.

Lehrveranstaltungen des Fachgebiets im Bachelorstudiengang Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung (auslaufend)

Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung

  • Modul UP P1
  • 4 ECTS
  • Wintersemester
  • Vorlesung
  • 2 Modulteile:
    Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung I
    Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung II

Die Vorlesung "Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung" wird gemeinsam mit dem Fachgebiet "Umweltprüfung" (Prof. Dr. Johann Köppel) angeboten.

Die Lehrveranstaltung "Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung I" gilt dem Kennenlernen der Instrumente der flächenhaft-vorsorgenden sowie der vorhabensbezogen-reagierenden Landschaftsplanung. Die Planwerke der Landschaftsplanung erschließen sich anhand von Fallbeispielen. Die Bedeutung der Landschaftsplanung für Naturschutz, Erholungsplanung und Regionalentwicklung stellen ergänzende Aspekte dar. Auf diesem Wege erfolgt auch ein erstes Kennen lernen der einzelnen Komponenten des Planungsprozesses sowie des praktischen Berufsfeldes. Das Spannungsfeld der Landschaftsplanung als staatliche/kommunale Planung einerseits sowie als partizipativer Prozess andererseits wird wahrgenommen.

Die Veranstaltung "Einführung in die Landschaftsplanung und Umweltprüfung II" wird zu einer entsprechenden Vertiefung genutzt; dabei wird auch bereits mehr Gewicht auf die Methodenkompetenz gelegt: Methodenkomponenten werden vorgestellt, ihr Einbau in Verfahrensschritte wird diskutiert, und deren unterschiedliche Gewichtung und Ausgestaltung in ausgewählten Aktionsfeldern wird exemplarisch erörtert.
Im Rahmen des Moduls werden die geschlechterspezifischen Aspekte u.a. bei den Themenfeldern „Schutzgut Mensch“ (wer ist der/die Adressat/in der Planung; welche Gruppen sind betroffen etc.), geschlechterspezifische Ansätze bei der Erholungsplanung (welche geschlechterspezifischen Bedürfnisse sind bei der Planung zu berücksichtigen? wie können diese ermittelt werden?) sowie bei der Gestaltung von Planungsprozessen (durch welche Rahmenbedingungen kann eine aktive Beteiligung beider Geschlechter am Planungsprozess gefördert werden? welche Faktoren wirken sich hemmend aus?) Eingang finden.

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Praxis der Landschaftsplanung

  • Modul UP P4
  • 3 ECTS
  • Sommersemester
  • Vorlesung

Behandelt werden die überörtliche und örtliche Landschaftsplanung, insbesondere die Planwerke Landschaftsprogramm (LAPRO), Landschaftsrahmenplan (LRP), Landschaftsplan (L-Plan) und Grün- ordnungsplan (GOP) und deren fachlich-inhaltliche und planungs-methodische Anforderungen für die Praxis. Die Einsatzmöglichkeiten der Instrumente auf den verschiedenen Planungsebenen und die querschnittsorientierte Einbindung des Planungsprozesses werden herausgearbeitet.
Ziele und Konzepte für die großräumige Aufbereitung der Landschaftsplanung sowie politisch und juris- tisch vorgegebene und vereinbarte Randbedingungen für ihre Umsetzung sind Gegenstand des ersten Teils der LV. Im örtlichen Kontext wird zur planungsmethodischen Vertiefung die konkrete, flächenbe-
zogene Analyse und Bewertung der Landschaft für ausgewählte Schutzgüter bzw. Land-
schaftsfunktionen (z.B. Biotop- und Artenschutzfunktion, Erosionswiderstandsfunktion/ABAG, Land- schaftsbild- und Erholungsfunktion) praktiziert.
Geschlechterspezifische Belange in der Landschaftsplanung kommen bspw. im Rahmen der Themen- schwerpunkte Landschaftsbild- und Erholungsfunktion sowie Verbandsnaturschutz, Information und Beteiligung der Öffentlichkeit zur Sprache.

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Partizipative Umweltplanung

  • Modul UP WP 2
  • 3 ECTS
  • Wintersemester
  • Blockveranstaltung

Die Lehrveranstaltung "Partizipative Umweltplanung" erfolgt vor dem Hintergrund der rechtlichen und gesellschaftlichen Erfordernisse zur Öffentlichkeitsbeteiligung an Planungen sowie der Notwendigkeit Akzeptanz für Planungen durch Einbindung der jeweiligen Adressaten zu schaffen. Neben der Diskus- sion dieser Erfordernisse werden behandelt: Grundlagen der Kommunikation, Bürgerbeteiligung – pro und contra, Moderation und Mediation, Beteiligungsverfahren (z.B. Planungszelle, Zukunftswerkstatt) inkl. Kreativitätstechniken, Zielgruppenanalyse, Präsentationstechniken, schriftliche Darstellung sowie Öffentlichkeitsarbeit. Besondere Aufmerksamkeit verdienen hier geschlechterspezifische Aspekte, z.B. hinsichtlich der Frage, wie und unter welchen Rahmenbedingungen welches Geschlecht am besten in Planungsprozesse eingebunden werden kann.

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Landschaftsentwicklung

  • UP WP 8
  • 3 ECTS
  • Sommersemester
  • Integrierte Veranstaltung

Die Integrierte Veranstaltung „Landschaftsentwicklung“ behandelt

  1. die historische Entstehung der Landschaft zu ihrer heutigen Erscheinungsform im Zusammenspiel natürlicher und anthropogener Faktoren
  2. aktuelle Landnutzungen und gesellschaftliche Entwicklungen als wesentliche Einflussfaktoren auf die derzeitige und künftige Landschaftsentwicklung sowie deren Konsequenzen für Naturhaushalt und Gesellschaft. Zu nennen sind hier beispielsweise Flächeninanspruchnahme für Siedlung und Verkehr, Demografischer Wandel, Klimawandel, Erneuerbare Energien und die zunehmende wechselseitige Durchdringung und Abhängigkeit von Stadt und Landschaft,
  3. die politischen, rechtlichen und institutionellen Strukturen maßgeblicher landschaftsprägender Sektoren wie Raumordungung, Naturschutz, Land-, Forst- und Wasserwirtschaft
  4. in einem ersten Überblick das weite semantische Feld der Begriffe Landschaft, Kulturlandschaft und Naturlandschaft sowie deren Verwendung in der gesellschaftlichen und fachlichen Diskussion.

Übergreifend werden die Möglichkeiten umwelt- und landschaftsplanerischer Instrumente thematisiert, auf die angesprochenen Entwicklungen und Strukturen zu reagieren und die Landschaftsentwicklung aktiv zu beeinflussen.

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