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Profil des Fachgebiets

Das Fachgebiet "Landschaftsplanung und Landschaftsentwicklung" befasst sich mit der Landschaftsplanung als Planungsinstrument des Naturschutzes auf den verschiedenen administrativen und räumlichen Ebenen, einschließlich ihres gesellschaftlichen Kontexts. Ein ebenso bedeutender Schwerpunkt ist die Landschaftsentwicklung sowohl in städtischen als auch in ländlichen Räumen, die sich unabhängig von landschaftsplanerischer Steuerung aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen, der Veränderung von Landnutzungen sowie der natürlichen Umwelt ergibt.
‚Landschaft‘ verstehen wir hierbei je nach Kontext sowohl als gesellschaftliches Konstrukt menschlicher Wahrnehmungen und Diskurse als auch als physisch-materielle Erscheinungsform der Erdoberfläche.

 

Derzeitige sowie mittelfristig zu entwickelnde Arbeitsschwerpunkte des Fachgebiets in Forschung und Lehre sind:

  • Inhaltliche Fortentwicklung der Landschafts-/Umweltplanung zur stärkeren Berücksichtigung menschlichen Nutzens sowie der Förderung der Multifunktionalität von Grünflächen. Dies betrifft Themen wie die menschliche Gesundheit, gesundheitsfördernde Mobilität, Wahrnehmung und Erleben von Natur und Landschaft sowie die Anpassung an den Klimawandel.
  • Methodische Fortentwicklung formeller und informeller Instrumente der Landschafts-/Umweltplanung zur Erhöhung ihrer Wirksamkeit für eine nachhaltig-umweltgerechte Entwicklung von Mensch-Umwelt-Systemen. Im Fokus stehen hier insbesondere Ansätze vorausschauend-adaptiver Planung unter Berücksichtigung ihrer praktischen Anwendbarkeit, die in der Lage sind zunehmende Unsicherheiten zu minimieren.
  • Landschaften als ‚Reflexionsobjekt‘: In Landschaften spiegeln sich Konsummuster, Lebensstile und die Art unseres Wirtschaftssystems wider, u. a. in Hinblick auf den Energieverbrauch. Wie kann dieser Zusammenhang genutzt werden, um langfristig nachhaltige individuelle Entscheidungen und die hierfür nötigen politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen zu fördern? Eine zentrale Stellung kommt hier dem Konzept der Suffizienz zu.
  • Analyse der landschafts-/umweltplanerischen Relevanz der Digitalisierung: Die Digitalisierung wird sich zunehmend auf die Landschaftsentwicklung auswirken, sei es positiv oder negativ, direkt oder indirekt. Dies betrifft u. a. den Ressourcen- und Energiebedarf, veränderte Raumwahrnehmungen und ein verändertes Raumverhalten sowie veränderte Informations- und Kommunikationsprozesse. Solche Auswirkungen sind auch für Partizipation und eine demokratische, faktenbasierte Willensbildung in Planungsprozessen bedeutsam.
  • Reflexion des Naturbegriffs der Moderne: Welche Rolle kann der Begriff „Natur“ für Landschafts- und Umweltplanung sowie den Naturschutz noch spielen? Ausgangspunkt dieser Frage sind die immer stärker und schneller zunehmende Auflösung der Grenzen zwischen „Natur“ und „Mensch“ sowie die Infragestellung dieser Dichotomie in der aktuellen Literatur.
  • Evaluierung der Managementqualität deutscher Nationalparks: Das Fachgebiet war und ist seit 2010 beratend an der freiwilligen Evaluierung der deutschen Nationalparks sowie der Fortentwicklung der Evaluierungsmethodik beteiligt.

 

Aktuelle [2] und abgeschlossene [3] Forschungsvorhaben sowie weitere Arbeiten des Fachgebiets (u. a. studentische Abschlussarbeiten [4]) lassen sich einem oder mehreren dieser Schwerpunkte zuordnen, gehen vereinzelt aber auch darüber hinaus. Inhalte dieser Vorhaben und Arbeiten sind u. a.:

  • Konsequenzen des Klimawandels für Inhalte und Methoden der Landschafts- und Umweltplanung, die biologische Vielfalt sowie den Naturschutz insgesamt. Beitrag der Landschaftsplanung zur Anpassung an den Klimawandel. [link [5]]
  • Bedeutung städtischen Grüns für die menschliche Gesundheit und Ökosystemleistungen, einschließlich der Möglichkeiten zur Behandlung menschlicher Gesundheit in der Landschaftsplanung. [link [6]]
  • Anwendbarkeit von Inhalten und Methoden der deutschen Landschaftsplanung in anderen Staaten (Ukraine, Russland). [link [7]]
  • Landschaftsverständnis kommunaler Landschaftspläne. [link [8]]
  • ‚Grüne Infrastruktur‘, u. a. Federführung eines Vorhabens zur Erstellung des Bundeskonzepts Grüne Infrastruktur. [link [9]]
  • Landschaftliche Auswirkungen gesellschaftlicher Entwicklungen, insb. der Energiewende. [Landschaften 2030 [10], Energielandschaften – Kulturlandschaften der Zukunft [11], [12]Energiewende im Spannungsfeld [13]]
  • Evaluierung der Managementqualität deutscher Nationalparks anhand von Qualitätskriterien und -standards. [Link [14]]

 

 

 

Anschrift

Fachgebiet für Landschaftsplanung und Landschaftsentwicklung
Technische Universität Berlin
Sekr. EB 5
Straße des 17. Juni 145
10623 Berlin
+49 (0)30 314 - 73290
+49 (0)30 314 - 23507
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