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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

TerraPlanUKomm

Projektinformationen
Projekttitel
Integration ökologischer Belange in die Territorialplanung der Ukraine (Ebene der Gemeindeverbände) (TerraPlanUKomm)
Förderung
Beratungshilfeprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)für den Umweltschutz in Mittel- und Osteuropa, dem Kaukasus und Zentralasien Projektkoordination und Fachbegleitung: Umweltbundesamt (UBA)
In Kooperation mit

Institut für Geografie der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine (IfG NAWU), Kiew, Prof. Dr. Leonid Rudenko, Dr. Eugenia Maruniak

Staatliches Stadtplanungsinstitut „DIPROMISTO“ Kiew, Dr. Yurij Palekha

Wissenschaftliches Projektierungsinstitut für Zivilbauten „UNPICB“, Dr. Tetjana Krishtop

JRU Jacoby Raum- und Umweltplanung, Prof. Dr. Christian Jacoby (beratend)

Laufzeit
11/2018 – 04/2020
Bearbeitung
Dipl.-Ing. Anja May
Projektleitung
Prof. Dr. Stefan Heiland
weiterführende Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter:

Projektinformation in der Projektdatenbank des Beratungshilfeprogramms (deutsch)

Projektinformation (englisch)

Website des Instituts für Geografie der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine

Projektbeschreibung

Als Folge des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der Europäischen Union fordert die ukrainische Gesetzgebung eine stärkere Berücksichtigung naturschutzfachlicher Inhalte in der Territorialplanung. Für die oberste Verwaltungseinheit (Oblast) nach der nationalen Ebene wurden im Rahmen des vorangegangenen Beratungshilfeprojektes „Integration ökologischer Belange in die Territorialplanung der Ukraine“ bis 2017 entsprechende Planungsmethoden entwickelt, erprobt und als Leitfaden verfügbar gemacht. Zwischenzeitlich wurden in der Ukraine freiwillige Zusammenschlüsse von kleineren Territorialgemeinden als neue, größere Verwaltungseinheit eingeführt. Dies brachte eine Verlagerung planerischer Zuständigkeiten mit sich, auf die inhaltlich, methodisch und administrativ reagiert werden muss.

Vor diesem Hintergrund ist es Ziel dieses Beratungshilfeprojekts, die im genannten Vorläuferprojekt für die regionale Ebene entwickelten Planungsinhalte und -methoden auf die neu geschaffene Verwaltungsebene anzuwenden und dort zu erproben. Hierzu erfolgt ein Wissenstransfer durch kontinuierliche Beratung der drei ukrainischen Partnerinstitute. Für ein Modellgebiet wird ein Territorialplan einschließlich der naturschutzfachlichen Inhalte erstellt. Parallel dazu werden mögliche Auswirkungen territorialplanerischer Maßnahmen auf die Umwelt geprüft und in Form eines Umweltberichts dargestellt. Dieser kann als Grundlage für eine spätere formelle Durchführung des Prozesses einer Strategischen Umweltprüfung durch die zuständigen ukrainischen Behörden dienen. Modellgebiet ist die vereinigte Territorialgemeinde Stepancy im Oblast Tscherkassy. Als Referenzgebiet betrachtet das Projekt außerdem die vereinigte Territorialgemeinde Erki, für die erste Erfahrungen bereits vorliegen. Die Projektergebnisse sollen den im Vorläuferprojekt erstellten Planungsleitfaden für die regionale Ebene um das methodische Vorgehen auf dieser Verwaltungsebene ergänzen. Des Weiteren wird die ukrainische Seite bei der inhaltlichen Ausgestaltung von zwei Schulungen für Ministerien, Behörden, Verwaltungen und Planer fachlich begleitet. Die Schulungen dienen der Verbreitung der neuen Planungs- und Prüfmethoden und runden die Beratung ab.

Zusatzinformationen / Extras

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