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TU Berlin

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Urbane Wachstumszentren: Young Cities – Entwicklung und Umsetzung ressourceneffizienter Stadtstrukturen für die Region Teheran-Karaj

Projektdaten
Projekttitel
Urbane Wachstumszentren: Young Cities – Entwicklung und Umsetzung ressourceneffizienter Stadtstrukturen für die Region Teheran-Karaj (Young Cities Iran)
Förderung

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
In Kooperation mit

13 Institutionen aus Deutschland und dem Iran

Projekt-Koordinator Prof. Dr. Rudolf Schäfer, TU Berlin
Laufzeit:
07/2008 – 06/2013
Bearbeitung:
Dr. Bernd Demuth
Projektleitung:
Prof. Dr. Stefan Heiland

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Beschreibung und Ergebnisse

Lupe

Die Region Teheran ist einer der am schnellsten wachsenden Ballungsräume Westasiens. In den vergangenen 50 Jahren hat sich Teheran von einer Stadt mit etwas über einer Million Einwohnern in eine Megacity-Region mit circa 13,4 Millionen Einwohnern entwickelt. Dieser ungebremste Urbanisierungsprozess stellt die Region vor immense Herausforderungen wie Wohnungsmangel, Unterversorgung mit Infrastruktur, massive Schadstoffemissionen oder fehlende Ausstattung mit Grünflächen. Diese Probleme werden zunehmend durch die Effekte des Klimawandels verschärft.

Ziel des Forschungsprojektes „Young Cities“ war es, anhand der nordwestlich von Teheran gelegenen New Town Hashtgerd exemplarisch aufzuzeigen, wie vor dem Hintergrund der o.g. Probleme in diesem trockenen und heißen Klima eine Stadt entstehen kann, die deutlich weniger Energie und Wasser verbraucht, weniger Treibhausgase freisetzt und besser an den Klimawandel angepasst ist als bis dahin neu gebaute Stadtteile bzw. Städte im Iran. Dies ist ohne die Berücksichtigung des nicht bebauten Freiraums nicht denkbar.

In diesem Kontext bearbeitete das Fachgebiet in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit weiteren Partnern folgende Themen:

  • Sicherung eines ausreichenden Grünflächenanteils für die wohnungsnahe Erholung von ca. 35.000 Einwohnern im Teil-Bebauungsplan „Shahre Javan Community“ der New Town Hashtgerd
  • Integration von Pflanzenkläranlagen zur Reinigung des Grauwassers zwecks Wiederverwendung für Bewässerungszwecke sowie zur Grundwasseranreicherung vor Ort
  • Erarbeitung von Pflanzlisten klimatisch angepasster Pflanzen zur Gestaltung der Grünflächen
  • Ermittlung der CO2-Menge, die potenziell durch klimatisch angepasste Pflanzen gebunden werden kann

Publikationen

Demuth, B.; von Eitzen, S. (2013): Planning Urban Green and Open Spaces as a Contribution to Sustainable and Livable Cities. In: Pahl-Weber, E. et al. (Edit.) (2013): Urban Challenges and Urban Design. Approaches for Resource-Efficient and Climate-Sensitive Urban Design in the MENA Region. Young Cities Research Paper Series, Volume 05. pp. 86-90. Universitätsverlag der TU Berlin. Download (PDF, 401,6 KB)

Demuth, B.; von Eitzen, S.; Garske, T. (2013): Incorporation of Environmental Goals in Regulations in a Legally Binding Land-Use Plan in Iran. In: Pahl-Weber, E. et al. (Edit.) (2013): Urban Challenges and Urban Design. Approaches for Resource-Efficient and Climate-Sensitive Urban Design in the MENA Region. Young Cities Research Paper Series, Volume 05. pp. 168-171. Universitätsverlag der TU Berlin. Download (PDF, 176,5 KB)

Demuth, B.; Garske, T.; Heiland, S. (2012): Landscape Planning and Environmental Assessment. In: Pahl-Weber, E. et al. (Edit.) (2012): The Shahre Javan Community Detailed Plan. Planning for a Climate Responsive and Sustainable Iranian Urban Quarter. Young Cities Research Paper Series. Volume 03. pp. 81-84. TU Berlin.

Heiland, S.; Demuth, B.; Garske, T. (2011): Landscape Planning in an Urban Context in the Light of Climate Change. In: Schäfer, R.; Nasrollahi, F.; Ohlenburg H.; Stellmacher, F. (Hrsg.) (2011): Accomplishments and Objectives. Young Cities Research Paper Series, Volume 02. pp. 114-119. TU Berlin.

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