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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Weiterentwicklung der Qualitätskriterien und -standards für deutsche Nationalparks

Im Nationalpark Sächsische Schweiz
Lupe

Anfang Oktober fand das erste Treffen der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) zum F+E-Vorhaben „Weiterentwicklung der Qualitätskriterien und -standards für deutsche Nationalparks“ statt. Ziel ist es, das Verfahren der freiwilligen Evaluierung der Nationalparks zu verbessern sowie die zu Grunde liegenden Kriterien, Standards und Fragen kohärenter zu gestalten. Auf der PAG-Sitzung wurden Ziele und Inhalte des Vorhabens diskutiert und das weitere Vorgehen festgelegt. Prof. Heiland begleitet das Projekt aufgrund seiner Erfahrungen aus der Erst- und Zwischenevaluierung der Nationalparks als externer Experte. Das Vorhaben wird vom Dachverband der deutschen Großschutzgebiete, EUROPARC Deutschland e.V., in enger Abstimmung mit den deutschen Nationalparks und den Bundesländern durchgeführt, vom Bundesamt für Naturschutz betreut und mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert. Ende 2020 soll es abgeschlossen sein.

 

 

Handbuch Landschaft erschienen

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Im Juli 2019 ist das umfangreiche ‚Handbuch Landschaft‘ erschienen. Auf 900 Seiten beleuchten über 70 in sich abgeschlossene Beiträge verschiedenste Facetten des Themas.

Enthalten ist auch ein von Stefan Heiland verfasstes Kapitel zu ‚Kulturlandschaft‘. Es gibt zunächst einen Überblick über verschiedene aktuelle Kulturlandschaftsverständnisse, ehe es dafür plädiert, Kulturlandschaften in ihrem globalen Zusammenhang zu verstehen und sie als Reflexionsobjekte der (Nicht-)Nachhaltigkeit gesellschaftlicher Lebens- und Wirtschaftsweisen zu nutzen.

 

 

DNT Journal 2019 erschienen

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Das DNT Journal mit den schriftlichen Fassungen vieler Vorträge, die auf dem Deutschen Naturschutztag 2018 gehalten wurden ist nun erschienen (https://www.deutscher-naturschutztag.de/veroeffentlichungen/dnt-journal/dnt-journal-2019/). Unter anderem enthält es einen Essay von Stefan Heiland zur Zukunft der Landschaftsplanung unter sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen (Link nur zum Artikel).

Bundeskonzept Grüne Infrastruktur (BKGI) sowie zugehöriges Fachgutachten veröffentlicht

Im Frühjahr 2017 legte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) das BKGI als Fachkonzept vor. Damit setzte es eine Vorgabe des Koalitionsvertrags der derzeitigen Bundesregierung sowie eine Initiative der EU zur Etablierung einer grünen Infrastruktur um. Das BKGI ist ein bundesweites raumbezogenes Gesamtkonzept, mit dessen Hilfe bereits bestehende Fachkonzepte und Leitbilder des Naturschutzes in bundesrelevante Planungsprozesse, wie z. B. die Auenentwicklung, die Bundesverkehrswegeplanung, den Netzausbau oder die Wiedervernetzung von Lebensräumen einfließen können.

Dem BKGI liegt ein umfassendes Fachgutachten zu Grunde, das unter Federführung des Fachgebiets Landschaftsplanung und Landschaftsentwicklung gemeinsam mit Partnern der Universität Kassel (Prof. Dr. Dr. Andreas Mengel, Dr. Kersten Hänel) erstellt wurde. Es ist inhaltlich deutlich umfassender als das BKGI, da es stärker als dieses auch perspektivisch zu verfolgende Fragen aufgreift. Dabei orientiert es sich an den Zieldimensionen (Vielfalt, materielle Funktionen, immaterielle Funktionen von Natur und Landschaft) sowie Handlungsgegenständen (Arten und Lebensräume, Boden, Wasser, Klima, Luft, Landschaft) nach § 1 Bundesnaturschutzgesetz. Außerdem thematisiert es besondere Anforderungen an die Grüne Infrastruktur in der deutschen Nord- und Ostsee, in Flussauen sowie in urbanen Räumen und Siedlungsgebieten. Wie das BKGI richtet es sich insbesondere an Akteure auf der Bundesebene, es kann aber auch als Informations- und Bewertungsgrundlage für Entscheidungen auf Landes-, Regional- und kommunaler Ebene dienen.

Download BKGI

Download Fachgutachten BKGI

Link zur Website des BfN mit weiteren Informationen und Kartendownloads

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Kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte und -berichte

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Leitfaden „Kommunale Klimaanpassung durch die Landschaftsplanung“ erschienen

Gemeinsam mit 5 Partnerkommunen und einem Büro für Landschaftsplanung erarbeitete das Fachgebiet einen praxisorientierten Leitfaden „Kommunale Klimaanpassung durch die Landschaftsplanung“. Er wurde aus Mitteln des Umweltministeriums Baden-Württemberg im Rahmen des Förderprogramms KLIMOPASS finanziert.  Sein Ziel ist es, Gemeinden und Landschaftsplanungsbüros unterstützen, den Klimawandel routinemäßig in die Aufstellung kommunaler Landschaftspläne zu integrieren und damit zur Bewältigung seiner Auswirkungen beizutragen. Der Leitfaden stellt praxisorientierte Analyse- und Bewertungsmethoden sowie Ziele und Maßnahmen zu Klimaschutz und -anpassung vor. Diese wurden auf Basis von Fachliteratur sowie am Beispiel des Planungsverbands Unteres Remstal (PUR) entwickelt und sind damit einerseits allgemeingültig, andererseits unter konkreten örtlichen Bedingungen erprobt. Eine Anpassung der vorgestellten Methoden an die jeweils besonderen lokalen Erfordernisse einer Gemeinde bleibt hierdurch sowohl möglich als auch nötig.
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